Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der eology GmbH

Stand: 13. August 2026

1. Einführung und Annahme der Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Rechtsbeziehungen zwischen der eology GmbH, Spitalstraße 23, 97332 Volkach, Deutschland, E-Mail: [email protected], Telefon: +49 9381 5829000, eingetragen im Handelsregister unter HRB 10610 (im Folgenden „Anbieter“), und ihren Kunden (im Folgenden „Kunde“).

Der Anbieter erbringt insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Social-Media-Marketing, Content-Marketing, E-Mail-Marketing und Conversion-Optimierung. Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB als auch – soweit ausdrücklich vereinbart – gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.

Mit der Beauftragung, Annahme eines Angebots, Unterzeichnung eines Vertrags oder Inanspruchnahme von Leistungen des Anbieters erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

Individuelle Vereinbarungen in Angeboten, Projektverträgen, Leistungsbeschreibungen oder Auftragsbestätigungen haben im Zweifel Vorrang vor diesen AGB, soweit sie diesen widersprechen.

2. Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag, Leistungsbeschrieb oder einer separaten Auftragsbestätigung des Anbieters. Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Leistungen:

Der Anbieter schuldet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine bestimmten Rankings, Reichweiten, Klickzahlen, Umsätze, Conversions oder Werbeergebnisse. Aussagen zu möglichen Ergebnissen beruhen auf Erfahrungswerten und dienen lediglich als Orientierung.

Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Dritte als Subunternehmer einzusetzen. Sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Auswahl der eingesetzten Mittel, Tools, Kanäle, Formate und Maßnahmen nach pflichtgemäßem Ermessen des Anbieters.

Der Kunde stellt sicher, dass alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Freigaben, Inhalte und Mitwirkungsleistungen rechtzeitig und vollständig bereitgestellt werden.

3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig vorzunehmen und den Anbieter über alle Umstände zu informieren, die für die Leistungserbringung wesentlich sind.

Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für Inhalte, Produkte, Dienstleistungen, Angebote, Preisangaben, rechtliche Pflichtangaben, Einwilligungen sowie für die rechtliche Zulässigkeit seiner geschäftlichen Praxis.

Der Kunde verpflichtet sich, keine rechtswidrigen, beleidigenden, diskriminierenden, irreführenden oder sonstigen unzulässigen Inhalte an den Anbieter zu übermitteln oder deren Veröffentlichung zu veranlassen.

Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, verlängern sich vereinbarte Leistungsfristen angemessen. Etwaige hierdurch entstehende Mehraufwände können gesondert berechnet werden.

4. Zahlungsbedingungen

Es gelten die im jeweiligen Angebot, Vertrag oder in der Auftragsbestätigung genannten Preise. Sofern nichts anderes vereinbart ist, verstehen sich sämtliche Preise in Euro netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Maßgeblich ist der Zahlungseingang beim Anbieter.

Der Anbieter ist berechtigt, bei längeren Projekten, laufenden Betreuungsleistungen oder Mediabudgets angemessene Vorauszahlungen, Abschlagszahlungen oder monatliche Pauschalen zu verlangen. Drittanbietergebühren, insbesondere Werbebudgets, Plattformkosten, Lizenzkosten, Toolkosten oder sonstige externe Auslagen, sind vom Kunden zusätzlich zu tragen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen sowie angemessene Mahn- und Bearbeitungskosten zu verlangen. Der Anbieter kann bei Zahlungsverzug Leistungen bis zur vollständigen Begleichung fälliger Forderungen zurückbehalten, pausieren oder einstellen.

Eine Aufrechnung durch den Kunden ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht und unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

5. Kündigung und Erstattung

Die Kündigungsbedingungen ergeben sich vorrangig aus dem jeweiligen Einzelvertrag oder Leistungsangebot. Soweit dort nichts Abweichendes geregelt ist, können laufende Leistungen mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

Bereits erbrachte Leistungen, aufgewendete Arbeitszeit, vorbereitende Maßnahmen, gebuchte Lizenzen sowie nicht stornierbare Fremdkosten sind im Falle einer Kündigung grundsätzlich vollständig zu vergüten. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht nur, soweit dies ausdrücklich vereinbart oder zwingend gesetzlich vorgeschrieben ist.

Bei Dienstleistungen mit laufender Betreuung oder Projektarbeit werden anteilige Leistungen bis zum Wirksamwerden der Kündigung abgerechnet. Bereits genehmigte, beauftragte oder angefangene Leistungen gelten als erbracht, soweit sie wirtschaftlich verwertbar sind oder dem Kunden zur Verfügung gestellt wurden.

Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt, soweit sie im Einzelfall anwendbar sind. Bei Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, insbesondere wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat und der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt sowie seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt hat.

6. Haftungsbeschränkung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

Für sonstige Schäden haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht); in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Datenverlust, Reputationsschäden oder Produktionsausfälle ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Funktionsfähigkeit, Verfügbarkeit, Änderungen, Sperrungen oder Fehler von Drittplattformen, Suchmaschinen, Social-Media-Plattformen, Werbenetzwerken, Hosting-Diensten, Tracking-Tools oder anderen externen Systemen, auf deren Leistungen die Vertragserfüllung teilweise beruht.

Der Kunde ist für die rechtliche Prüfung und Freigabe seiner Inhalte, Werbeaussagen, Landingpages, Einwilligungstexte und Pflichtangaben selbst verantwortlich. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus unvollständigen, fehlerhaften oder rechtswidrigen Angaben des Kunden resultieren.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

7. Rechte an geistigem Eigentum

Alle Urheberrechte, Nutzungsrechte, Markenrechte, Geschäftsgeheimnisse sowie sonstige Schutzrechte an vorbestehenden Arbeitsergebnissen, Konzepten, Methoden, Tools, Prozessen, Analysen, Vorlagen und Know-how des Anbieters verbleiben beim Anbieter oder den jeweiligen Rechteinhabern.

Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung individuelle Arbeitsergebnisse erstellt, erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares, räumlich und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den für ihn erstellten und bezahlten Arbeitsergebnissen, sofern nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart ist.

Eine Übertragung von Quellmaterial, Arbeitsdateien, offenen Projektdateien, Entwicklungsdateien, Templates, Skripten, Rohdaten oder internen Auswertungen erfolgt nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.

Der Kunde räumt dem Anbieter die zur Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte an überlassenen Inhalten, Logos, Marken, Bildern, Texten und sonstigen Materialien ein. Der Kunde sichert zu, dass er hierzu berechtigt ist.

Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden als Referenz zu benennen und anonymisierte oder, sofern eine gesonderte Einwilligung vorliegt, namentliche Projektangaben zu Marketing- und Präsentationszwecken zu nutzen. Ein Widerspruch des Kunden ist in Textform möglich, sofern keine entgegenstehende vertragliche Vereinbarung besteht.

8. Datenschutz und Privatsphäre

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und gegebenenfalls Dritter ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Sofern der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, werden die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abschließen, sofern dies rechtlich erforderlich ist.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass alle erforderlichen Einwilligungen, Informationspflichten und Rechtsgrundlagen für die Bereitstellung und Verarbeitung personenbezogener Daten vorliegen, soweit diese nicht in den Verantwortungsbereich des Anbieters fallen.

Weitere Informationen zur Datenverarbeitung, zu Betroffenenrechten, zu eingesetzten Tools und zu Kontaktmöglichkeiten ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung des Anbieters auf der Website klyrmervyr.com oder aus gesonderten Datenschutzinformationen.

9. Höhere Gewalt

Keine der Parteien haftet für die Nichterfüllung oder Verzögerung ihrer vertraglichen Verpflichtungen, wenn diese durch Ereignisse höherer Gewalt verursacht werden, die außerhalb ihrer zumutbaren Kontrolle liegen. Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Feuer, Überschwemmungen, Krieg, Terrorismus, Streiks, Pandemien, behördliche Anordnungen, Stromausfälle, Ausfälle von Telekommunikations- oder Internetdiensten sowie schwerwiegende Störungen von Drittplattformen oder Infrastruktur.

Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über Eintritt, voraussichtliche Dauer und Auswirkungen des Ereignisses höherer Gewalt und wird angemessene Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen zu minimieren.

Dauert ein Ereignis höherer Gewalt länger als 30 Kalendertage an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag hinsichtlich der noch nicht erfüllten Leistungen außerordentlich zu kündigen, soweit eine Fortsetzung unzumutbar ist.

10. Änderungen der Bedingungen

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht, etwa aufgrund von Gesetzesänderungen, geänderter Rechtsprechung, technischer Entwicklungen, Erweiterungen des Leistungsangebots oder zur Schließung von Regelungslücken.

Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der in der Mitteilung genannten angemessenen Frist, gelten die Änderungen als angenommen, sofern hierauf in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen wurde. Auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs wird gesondert hingewiesen.

Für laufende Einzelverträge und bereits bestätigte Projektaufträge gelten Änderungen nur, soweit sie für den Kunden zumutbar sind oder ausdrücklich vereinbart wurden.

11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters in Volkach, soweit gesetzlich zulässig.

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt, soweit anwendbar.

12. Kontaktinformationen

eology GmbH
Spitalstraße 23
97332 Volkach
Deutschland

E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 9381 5829000
Website: klyrmervyr.com
Handelsregister: HRB 10610

13. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, nichtig oder undurchsetzbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Anstelle der unwirksamen, nichtigen oder undurchsetzbaren Bestimmung gilt eine solche wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.

8/13/2026 Startseite